FCL-Goalie Markus Breuss war in der Südstadt ein starker Rückhalt.[Elred Faisst] - Eigentlich sollte der FC Lustenau mit vollen Hosen in die Südstadt fahren, vor allem nach dem 0:4 gegen die Vienna. Aber es kam anders. Schon zum dritten Mal in Serie nahmen die Blauweißen Punkte aus der Südstadt mit nach Hause. Nach zwei Siegen im Vorjahr gab es am Freitag „nur“ ein Remis. Für Admira-Trainer Didi Kühbauer der erste Punkteverlust in seinem achten Spiel als Trainer der Niederösterreicher.
Die erste Niederlage gab es auch für Heimo Pfeifenberger als Trainer von Grödig, zuvor gewann der frühere Teamspieler elf Mal in Serie. Für Grödig riss beim 2:3 gegen die Vienna auch eine mehr als ein Jahr andauernde Erfolgsserie auf fremden Plätzen. Seit dem 19. Mai 2009 (0:1 in Gratkorn) haben die Salzburger keines der 15 Auswärtsspiele verloren – allerdings alle in der Regionalliga West.
Tabellenführer Altach ist nun schon seit neun Spielen ungeschlagen, die letzte Niederlage war das 1:2 gegen die Amateure von Austria Wien in der Cashpoint-Arena (16. April). Sieben Siegen stehen zwei Remis gegenüber. Beim 5:0 in Gratkorn trafen übrigens exakt dieselben vier Spieler wie beim 4:0 gegen Hartberg. Einzig Philipp Netzer „tanzte“ diesmal mit zwei Toren aus der Reihe. Das 5:0 in Gratkorn war Altachs bisher höchster Auswärtsieg im Profifußball, bislang stand ein 4:0-Sieg in Kufstein "an der Spitze".
Nicht auf Touren kommt Austria Lustenau. Das 0:1 gegen St. Andrä war die dritte Niederlage in Serie, alle drei Spiele verloren die Grünweißen mit nur einem Tor Differenz. Aus den letzten neun Spielen holte die Stöhr-Elf lediglich einen Sieg (2:1 gegen die Amateure von Austria Wien). Beide Startspiele verlor Austria Lustenau bislang nur in der „Seuchensaison“ 2008/09, 0:2 in Grödig, 0:2 in Gratkkorn. Vor zwei Jahren folgte auch noch eine 1:2-Niederlage gegen die Salzburg Amateure, ehe die Austria mit einem Sieg beim FC Admira erst in der vierten Runde die ersten Saisonpunkte holte.