Thomas Gangl leitete in diesem Jahr schon zum zweiten Mal ein Spiel zwischen Altach und Austria Lustenau.[Elred Faisst] - Ein Piff und ein Nicht-Pfiff haben am Freitagabend im Ländle-Derby zu Diskussionen geführt. Der Spielverlauf sprach zwar klar für einen Altach-Erfolg, da waren sich die Trainer Adi Hütter und Edi Stöhr einig. Nicht zu beantworten ist die Frage, was wäre . . .
. . . wenn SR Thomas Gangl vor dem 1:0 durch Daniel Schütz das unkorrekte Abspielen des Freistoßes durch Alexander Guem abgepfiffen hätte.
. . .wenn SR-Assistent Matthias Winsauer die Fahne beim korrekt erzielten Ausgleich durch Gerald Krajic nicht zur Abseitsanzeige gehoben hätte.
Das „rein theoretische“ Resultat wäre dann ein 1:1 gewesen. Allerdings lassen sich solche Theorien nicht beweisen. Auch Thomas Gangl konnte naturgemäß nicht sagen, wie es bei korrekten Entscheidungen gelaufen wäre. „Beim Abspiel von Guem habe ich durch die vielen Beine hindurch nicht gesehen, dass der Ball noch leicht in Bewegung war. Das Abseits hat mit mein Assistent angezeigt, das konnte ich nur geben!“ Gangl nimmt aber seinen Assistenten Winsauer in Schutz: „Das war eine sehr enge Situation, die sich Sekundenbruchteile nach dem Abspiel als klares Abseits dargestellt hat. Solche Fehler, die meiner Meinung nach keine gravierenden sind, wird es immer wieder geben!“
Ansonsten war Gangl mit seiner persönlichen Leistung zufrieden, an Elfer und Ausschluss gegen Austria Lustenau gab es nichts zu deuteln. Was freilich bleibt, ist die nicht zu beantwortende Frage: Was wäre gewesen, wenn . . .